Kummerkasten

Gibt es Dinge in Schiffweiler, um die wir uns kümmern sollten?

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  1. Hallo Herr Kuhn, wegen technischer Probleme kann ich Ihnen leider erst heute antworten. Sie können versichert sein, daß uns nicht…

  2. Die Sorge um die Umwelt, um Tiere und besonders um bedrohte Tiere und die Fauna ehrt Euch. Aber vielleicht solltet…

  3. Kritik alleine reicht nicht aus! Es müssen aktive Maßnahmen ergriffen werden, um dieses unsinnige Vorhaben zu verhindern. Wenn in der…

2 Kommentare

  1. Dieter

    Die Sorge um die Umwelt, um Tiere und besonders um bedrohte Tiere und die Fauna ehrt Euch. Aber vielleicht solltet Ihr auch einmal die Sorge um die Menschen erhöhen.

    1. Das Gebiet um die Halde ist mittlerweile ein Erholungs- und Sportgebiet. Weiterer Autoverkehr sogar auf die Halde würde dem vollkommen zuwider laufen. Man schaue sich nur einmal an wie es an einem gewöhnlichen Tag mit dem Parken auf der Südseite der Halde aussieht. Wer glaubt, mit der angedachten Parkmöglichkeit AUF der Halde würde sich das ändern oder gar verbessern, ist ein Träumer oder Blender.

    2. Niemand scheint uns Anwohner im Auge zu haben. Wir müssen teilweise unerträgliche Disko-Musik ertragen, Bässe, die die Gläser im Schrank zittern lassen und bis in die Nacht eine Lautstärke, die verhindert, dass man im Garten sitzen kann. Wir schützen die Tiere, aber wer schützt die Menschen?

    Die touristische Nutzung der Halde ist gut und schön, aber die Außerachtlassung der „normalen“ Regeln des Zusammenlebens scheint dort Programm zu sein. Ich habe mich bereits mit unseren Sorgen an die SZ gewandt. Mein Brief wurde auszugsweise am 25.2. veröffentlicht. Diese Fragen hätten wir gerne beantwortet:

    • Wer hat etwas von diesem Lärm – außer diesem einen Veranstalter?

    • Wenn mein Nachbar so etwas veranstalten würde, käme das Ordnungsamt und würde ihn abmahnen. Warum nicht den rücksichtslosen Veranstalter auf der Alm?

    • Wer hat die Verträge über 18mal Veranstaltungen (die unbedingt erfüllt werden müssen) dort oben gemacht? Der könnte sie ja auch rückgängig machen. Denn wenn man einmal rechnet:

    Die Sommersaison dauert rund drei Monate (Juni bis August).
    Das sind rund 12 Wochenenden.
    Selbst nach Abzug der 10 Tage Sommeralm bleiben noch acht Wochenenden übrig. Also haben wir die ganze Sommersaison, wenn man im Garten sitzen kann, bis nachts Musik, die wir nicht wollen.
    Hinzu kommen noch die Privatpartys in und um die Hütte, die Landsweiler Kirmes, die FaRK und andere Feste rund um Reden.

    • Wenn „man“ dort oben einen Haldenbetrieb mit Gastronomie installieren will, gleichzeitig aber einem anderen Betrieb die lukrativen Feste zuschiebt, müsste es jedem Verantwortlichen klar sein, dass das nicht oder nur mit Subventionen möglich ist. Die Bürger würden also einen Gastronom subventionieren müssen, weil ein anderer den Reibach macht? Klingt verquer bis pervers, oder? Was bringt das der Gemeinde Schiffweiler, wer verdient da noch?

    • Die simple Frage: warum überhaupt Disco im Freien noch dazu in so exponierter Lage gemacht werden muss, konnte mir bisher noch niemand beantworten. Könnt Ihr das?

    • Die neue Haldenstraße, die umsonst, aber natürlich nicht kostenlos ist, sondern einige Hunderttausend Euros kostet, sollte für wen gebaut werden? Behinderte? Mein Gott, die – sagen wir einmal fünf – wirklich gehbehinderte Menschen könnten durch irgend ein Taxi dort hoch geschafft werden, was allemal selbst über Jahre günstige wäre, als eine Straße zu bauen. Aber wenn man 50 Autos erlaubt hochzufahren, muss man auch oben einen entsprechenden Parkplatz herstellen. Auch das kostet wieder ein paar Euros. Und wie schnell werden aus 50 Autos 100 oder 150….. Und der Haldenbetrieb ist nun wahrlich kein Beispiel für Bürgerbeteiligung, für Ruhezone oder Öffentlichkeitsarbeit in der Gemeinde. Diejenigen, die sich bis in die Nacht dort oben heiser Schreien, gehen danach heim und haben ihre Ruhe. Wie schön für sie.

    • Wer von uns ist schon mal im Gebirge auf eine Alm GEFAHREN? Wohl kaum jemand. Warum sollte man das in Reden erlauben? Und diese Autofahrer trinken bestimmt keinen Alkohol und rasen bestimmt nicht anschließend mit Getöse den Hang runter! 🙂 Fragen Sie einmal die Anwohner am Fuß der Halde, wie oft dort Rennen gefahren werden, ohne dass die Polizei auftaucht.

    • Wir können verstehen, dass der Kreis den Standort aufwerten will. Schließlich wohnen die Verantwortlichen ja auch weit weg vom Geschehen und können sich trotzdem mit den bunten Federn der B-Prominenten, die dort oben hinkommen, schmücken. Warum aber die Gemeindevertreter, die von uns Schiffweiler Bürgern gewählt wurden, uns das antun, bleibt rätselhaft, unverständlich und ist sehr, sehr enttäuschend.

    Diese Fragen wurden bisher noch nicht beantwortet. Wie steht es mit Eurer Stellungnahme?

    Grüße

    Antworten
    • Steven Klein

      Hallo Herr Kuhn,

      wegen technischer Probleme kann ich Ihnen leider erst heute antworten.

      Sie können versichert sein, daß uns nicht nur Natur und Tier am Herzen liegen, sondern daß wir uns insbesondere den Menschen verpflichtet fühlen.

      Leider gab es bisher kein Bürgerbeteiligungsverfahren zum Thema, bei dem die Bürger der Gemeinde zu Wort kommen konnten, bevor „alle Spatzen gefangen“ sind.

      Wir positionieren uns ganz klar gegen eine Öffnung der Halde für den Privatverkehr, gegen den Parkplatzbau und gegen eine verstärkte touristische Nutzung der Halde.
      Das werden wir alles im Laufe des Bebaungsplanverfahrens einbringen.
      Bis dahin ist auch die Öffentlichkeit gefordert ihre Meinung kundzutun!

      Die Lärmproblematik hat mit der Bebaungsplanänderung direkt nichts zu tun.
      Grundsätzlich ist die Halde nur bedingt für Außenveranstaltungen geeignet. Durch die erhöhte Lage trägt der Schall (je anch Windrichtung) sehr weit.

      Es gibt eine „Technische Anleitung Lärm“, die die Spielregeln für Lärmgrenzen festlegt (unabhängig vom Bebauungsplan).
      Dazu kommt eine Verordnung zum Schutz vor Geräuschimmissionen durch Musikdarbietungen bei Volksfesten
      https://recht.saarland.de/bssl/document/jlr-VolksFGerImVSLpAnhang
      Daraus resultiert, daß an 18 Tagen im Jahr Musikveranstaltungen nach 22 Uhr abends genehmigt werden können.
      Anträge sind beim Ordnungsamt der Gemeinde zu stellen. Dabei gibt es Vorgaben zu Dauer, Lautstärke usw.
      Das Problem ist, daß die Einhaltung der Spielregeln zu wenig kontrolliert wird.
      Es gibt keinen Vertrag über 18 Veranstaltungen, sondern nur die genannte rechtliche Grenze.
      Leider haben bisher nicht viele Bürger der Gemeinde sich beim Ordnungsamt über Lärmbelästigungen bei Veranstaltungen auf der Alm beschwert….

      Die GRÜNEN-Vertreter im Gemeinderat sind leider nur zwei von 33 Gemeinderäten. Wir werden uns sicher in Ihrem Sinne einsetzen. Entscheidend ist aber das Abstimmungsverhalten der großen Parteien!

      Mit freundlichen Grüßen

      Steven Klein

      Antworten

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